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Integrierter Pflanzenschutz (IPS)

Integrierter Pflanzenschutz (IPS)

Integrierter Pflanzenschutz

Der integrierte Pflanzenschutz (IPS) auf landwirtschaftlichen Nutzflächen in der Agrarlandschaft steht in Wechselwirkung mit der Biodiversität, da er sich diese einerseits zu Nutze macht (funktionale Biodiversität) und andererseits Wirkungen auf verschiedene Organismengruppen haben kann. Eine gemeinsame Betrachtung von IPS und Biodiversität unter praktischen Anbaubedingungen wurde bisher kaum durchgeführt. In verschiedenen praxisnahen Untersuchungen, wurden innovative Verfahren des integrierten Pflanzenschutzes erprobt, bisher nicht jedoch der Aspekt der Wechselwirkung mit der Biodiversität berücksichtigt. Ziel dieses Projektes soll es daher sein, bestehende Netzwerke, wie z. B. die Modell- und Demonstrationsbetriebe zum integrierten Pflanzenschutz, hierfür zu nutzen. In den Betrieben sollen geeignete Indikatoren entwickelt und getestet werden. Der Schwerpunkt soll auf Indikatoren liegen, die von den Landwirten selbst erhoben werden können, um so den Erfolg biodiversitätsfördernder Maßnahmen im Zusammenhang mit dem IPS prüfen und dokumentieren zu können und gleichzeitig aber auch belastbare Erkenntnisse zu den vorhandenen komplexen Wechselwirkungen zu gewinnen. Ein wichtiges Anliegen ist dabei, die Landwirtschaft dauerhaft für die Umsetzung sowohl des IPS als auch biodiversitätsfördernder Maßnahmen zu motivieren und die Nutzung des natürlichen Regulationsvermögens im IPS weiter zu stärken. Konzeptvorschläge für eine breitere und praxisnahe Umsetzung in der Landwirtschaft sollen erarbeitet werden. 

Ansprechpartnerin

Hella Kehlenbeck
Julius Kühn-Institut für Strategien und Folgenabschätzung
hella.kehlenbeck@julius-kuehn.de