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Honigbienen

Honigbienen

Honigbienen-Monitoring

Nationale Monitoring- und Untersuchungsdaten zur Honigbiene sollen gesammelt werden, auf einer digitalen Plattform (siehe folgende Beschreibung) zusammengeführt und unter den Aspekten z.B. der Landnutzung und des Klimas ausgewertet werden. Mögliche Datenquellen wären imkerliche Erhebungen, Daten von Bienenstockwaagen, Daten aus der Untersuchungsstelle für Bienenvergiftungen sowie aus unterschiedlichen Projekten bienenforschender Institutionen. Der Aufbau zahlreicher Kooperationen wird angestrebt.

Ansprechpartner

Harmen Hendriksma
Julius Kühn-Institut für Bienenschutz
harmen.hendriksma@julius-kuehn.de

Genetische Varianz von Honigbienen

Deutschland plant, Informationen zur genetischen Varianz von Honigbienen im nationalen Inventar tiergenetischer Ressourcen aufzunehmen und an die weltweite Datenbank tiergenetischer Ressourcen (DAD-IS) der FAO zu berichten. Deutschland hat den Aufbau dieser Datenbank mitfinanziert. Ein entsprechendes Erfassungsprojekt der aktuellen genetischen Diversität und der Situation in der Honigbienenzucht ist aktuell ausgeschrieben. Folgeerhebungen sind Teil des Konzepts. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Einbeziehung der Imkerverbände und der deutschen Bienenforschung.

Ansprechpartnerin

Monika Winkler
Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Informations- und Koordinationszentrum für biologische Vielfalt
monika.winkler@ble.de

Digitale Plattform zum Wild- und Honigbienen-Monitoring

Konzeption, Entwicklung und Betrieb einer digitalen Plattform auf nationalem Maßstab für das Monitoring von Wild- und Honigbienen. Ziel ist es bundesweite, heterogene Erfassungsdaten aus unter-schiedlichen Quellen in einer Datenbank zusammenzuführen und neue digitale Werkzeuge zu entwickeln. Langfristig sollen die Daten genutzt werden, um beispielsweise Aussagen über die Auswirkungen von Landnutzung auf Verbreitung und Vitalität abschätzen und Aussagen zur regionalen Bestäubungssicherheit oder Konkurrenz bei einem reduzierten Nahrungsangebot ziehen zu können. Die nationalen Daten sollen an europäische und weltweite Datenbanken berichtet werden. Für den Erfolg des Projekts ist es erforderlich, verschiedene Partner und die Bundesländer aktiv in das Projekt einzubinden. So bringt z.B. das DeBiMo ein bereits etabliertes bundesweites Netzwerk zur repräsentativen Datenerhebung und bis ins Jahr 2004 zurückreichende Daten über Honigbienenvölker in das Projekt ein. Die Plattform soll auf Grundlage der vom Julius Kühn-Institut erstellten Plattform geobee (für das Bundesland Brandenburg) entwickelt werden.

Ansprechpartner

Henri Greil
Julius Kühn-Institut für Bienenschutz
henri.greil@julius-kuehn.de