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Studien, Methoden & Kooperationen

Kooperationsprojekte

Agrarvögel

Das Monitoring häufiger Brutvögel (MhB) erfolgt durch Freiwillige auf den bundesweit repräsentativen Stichprobenflächen, koordiniert durch den Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA). Das BfN nutzt diese Monitoringdaten für die Berichterstattung im Kontext des Naturschutzes (Indikator „Artenvielfalt und Landschaftsqualität – Agrarland“). Um allerdings Zusammenhänge zwischen Landnutzung bzw. Landnutzungsänderungen, Landschaftsstruktur und den Bestandsdichten und Entwicklungen der Vögel in Agrarlandschaften ableiten zu können, sollen in Kooperation mit dem DDA und den Verbundprojektpartnern (TI-BD, TI-LR, JKI-SF) die Monitoringdaten mit Landnutzungsdaten zusammengeführt werden. Ziel ist es gemeinsam Methoden für Trendanalysen zu entwickeln und Möglichkeiten und Grenzen der Monitoringdaten für die Analysen von Ursachen-Wirkungs-Beziehungen abzuschätzen.

Ansprechpartner

Sebastian Klimek
Thünen-Institut für Biodiversität
sebastian.klimek@thuenen.de

Tagfalter

Schmetterlinge sind wichtige Indikatoren für die Habitatgüte und reagieren schnell auf Landnutzungsveränderungen. In Kooperation mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) werden langjährige Beobachtungsdaten des Tagfalter-Monitorings Deutschland (TMD) genutzt und mit bundesweiten Landnutzungsdaten u. a. aus dem Thünen-Agraratlas und der Fernerkundung in Beziehung gesetzt. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, Auswirkungen verschiedener Landnutzungsintensitäten und Landschaftsstrukturen auf Schmetterlinge besser zu verstehen und zu evaluieren, ob die zeitliche, räumliche und inhaltliche Abdeckung bestehender Datensets ausreicht, um Trends und Treiber von Tagfalterpopulationen in Agrarlandschaften abzubilden.