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Bodenorganismen

Bodenorganismen

Monitoring der Bodenorganismen

Die erste repräsentative Bodenzustandserhebung Landwirtschaft (BZE-LW) wurde durch das Thünen-Institut für Agrarklimaschutz erhoben. Im Anschluss an die Datenauswertung soll entschieden werden, ob und wie die BZE-LW als Element der Klimaschutz­politik Deutschlands wiederholt und langfristig verstetigt werden kann. Es wäre sinnvoll parallel zur BZE-LW Bodenmikroorganismen zu erfassen, da diese sehr gute Status- und Wirkungs-indikatoren sind und als Langzeitgedächtnis des Bodens fungieren. Im Rahmen einer Sondierungsstudie sollen deshalb

- Erfassungsmethoden der strukturellen und funktionellen Bodenbiodiversität hinsichtlich ihrer Eignung
  als Standarderfassungsmethoden für ein Monitoring bewertet,
- Prokaryonten (Bakterien und Archaeen), Pilze, Protisten, Nematoden, Regenwürmer und Collembolden
  hinsichtlich ihrer Eignung als Indikatoren abgeschätzt und
- SDG-Indikatoren für den bodenbiologischen Bereich entwickelt werden.

Darüber hinaus gilt es DNA-Analysen für die Bestimmung von Bodenbiodiversität und Art-Abundanzen zu etablieren.

Bodenmikrobiologie

Weitere Informationen erhalten Sie hier in Kürze.

Ansprechpartner

Christoph Tebbe
Thünen-Institut für Biodiversität
christoph.tebbe@thuenen.de

Bodenzoologie

Weitere Informationen erhalten Sie hier in Kürze.

Ansprechpartner

Stefan Schrader
Thünen-Institut für Biodiversität
stefan.schrader@thuenen.de

Regenwurm-Monitoring

Intakte Regenwurmgesellschaften sind essentiell für eine optimale Bodenfruchtbarkeit. Regenwürmer sind aufgrund der Wirkung der Bodeneigenschaften Textur, organische Substanz, Feuchte und pH-Wert unterschiedlich über die Agrarlandschaft verteilt. Hinzu kommen Auswirkungen aufgrund von Bodenbearbeitung, Düngung, Pflanzenschutz und Fruchtfolge. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Monitoringkonzepts zu den Auswirkungen von Anbaumaßnahmen auf die Diversität und Funktion von Regenwurmgesellschaften als Basis für ein nationales, kosten- und personalgünstiges Langzeitmonitoring. Darauf basierend sollen sich zukünftig Trends der Biodiversität von Regenwurmgesellschaften in den für Deutschland typischen Agrarräumen ableiten lassen.

Ansprechpartner

Bernd Hommel
Julius Kühn-Institut für Ökologische Chemie, Pflanzenanalytik und Vorratsschutz
bernd.hommel@julius-kuehn.de