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Die genetische Vielfalt der landwirtschaftlich genutzten Pflanzen ist eine wesentliche Grundlage und wertvolle Ressource für eine nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft. Nutzpflanzen sorgen mit ihren vielfältigen Formen und Farben für unterschiedlichste Geschmackserlebnisse. Sie sind nicht nur ein Kulturgut sondern auch die Grundlage für die Auslese und Züchtung. Dadurch werden die Sorten für die Zukunft angepasst beispielsweise an Extremwetterereignisse. Auch dem Risiko von Ernteausfällen durch neu eingeführte Krankheiten und Schädlinge kann man durch Kulturpflanzen mit einer hohen Resistenz und Widerstandsfähigkeit begegnen. Eine möglichst große Vielfalt erlaubt es Eigenschaften, die man in Zukunft brauchen wird, einkreuzen und nutzen zu können.
Für das Monitoring wird die Agrarstatistik ab 1920 zur Anzahl angebauter Fruchtarten und deren Anbaufläche ausgewertet. Sortenlisten der vier repräsentativen Arten Weizen, Kartoffel, Möhre und Apfel und die entsprechende Anbaufläche werden erstellt. Im dritten Indikator werden genetische Analysen von gelisteten Sorten der repräsentativen Arten in Hinblick auf ihre genetische Variabilität dargestellt.