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Aktuelles

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Abgesagt: Symposium Agrarmonitoring 2020

Aufgrund der fortschreitenden Corona-Epidemie wird das Symposium Agrarmonitoring 2020, welches für den 26.-27. März 2020 in Berlin geplant war, abgesagt.

In der aktuellen Lage und zum vorbeugenden Infektionsschutz haben wir uns zu einer Absage des Symposiums entschieden.

Das Informations- und Koordinationszentrum für biologische Vielfalt, das Thünen-Institut und das Julius Kühn-Institut, bedauern diesen Schritt sehr, hat doch die Resonanz der Anmeldungen gezeigt, dass großes Interesse an diesem Thema besteht.

Wir planen eine Ersatzveranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt.

Allen Referentinnen und Referenten, sowie denjenigen, die Posterbeiträge eingereicht haben, danken wir sehr – auch im Namen unserer Mitveranstalter –  und würden uns freuen, wenn Sie Ihren Beitrag bei der geplanten Ersatzveranstaltung einbringen könnten.

Wir informieren Sie frühzeitig über einen möglichen neuen Termin über unseren IBV-Newsletter  oder hier auf der Homepage.

Bitte denken Sie an die Stornierung Ihrer Hotel- und Reisemittelbuchungen!

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Organisationsteam

Großes Projekttreffen in der BLE – MonViA geht in die nächste Runde

Im März fiel der Startschuss für das bundesweite Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften (MonViA). Nun kommen die Beteiligten des Verbundvorhabens beim Jahrestreffen am 12. und 13. Dezember in der BLE zum Austausch und zur weiteren Planung zusammen.

Rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Thünen-Instituts, des Julius Kühn-Instituts und des Informations- und Koordinationszentrums für Biologische Vielfalt (IBV) der BLE bearbeiten bei einem zweitägigen Austausch grundlegende Fragen zur Entwicklung des Monitorings der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft.

In einer Reihe von Workshops geht es darum, zu identifizieren, welche funktionellen Gruppen und Indikatoren geeignet sind, Veränderungen in Agrarlandschaften und ihre Ursachen abzubilden. Darüber hinaus gilt es, unterschiedliche Erfassungsansätze für verschiedene Organismengruppen zu harmonisieren und so zu entwickeln, dass sie komplementär zu bereits existierenden Monitoringaktivitäten sind.

MonViA: Repräsentative Datengrundlage schaffen

Im Auftrag des BMEL arbeiten Thünen-Institut, Julius Kühn-Institut und BLE gemeinsam in 25 Projekten und einem Dutzend Teilprojekten daran, die biologische Vielfalt von der Landschaft bis in den Boden „sichtbar“ zu machen. Denn die bereits bestehenden Monitoringprogramme lassen nur in begrenztem Umfang wissenschaftlich belastbare Rückschlüsse auf Ursache und Wirkung zu.  

Ziel des Monitorings ist es daher, eine repräsentative Datengrundlage zu schaffen, um eine wissenschaftlich fundierte Antwort auf folgende Fragen geben zu können:

  • Wie entwickelt sich die biologische Vielfalt in offenen Agrarlandschaften unter dem Einfluss der landwirtschaftlichen Produktion, des Landnutzungs- und des Agrarstrukturwandels?
  • Wie wirkt sich die Veränderung der biologischen Vielfalt auf die Leistungsfähigkeit und Stabilität der landwirtschaftlichen Produktionssysteme aus?
  • Wie wirken agrar- und umweltpolitische Maßnahmen auf die biologische Vielfalt, und welche Maßnahmen sollten der Politik empfohlen werden?

Methodenentwicklung
Dazu werden in MonViA standardisierte Erfassungsmethoden und innovative Indikatorensysteme in drei Teilbereichen entwickelt: generelles Trendmonitoring, vertiefendes Monitoring zu spezifischen, agrarräumlichen Fragestellungen sowie ein Citizen Science-basierter Monitoringansatz. Bei letzterem sollen insbesondere Landwirtinnen und Landwirte in Monitoringaktivitäten eingebunden werden.


Weiterführende Informationen

Homepage veröffentlicht:

Pünktlich zum Projekttreffen wurde die Informationsplattform www.agrarmonitoring-monvia.de veröffentlicht. Hier finden Sie weitergehende Informationen zu MonViA und den einzelnen Projekten des umfangreichen Verbundvorhabens.

Das IBV bereitet die Ergebnisse von MonViA für Politik und Öffentlichkeit auf und informiert mit dem Internetauftritt (www.agrarmonitoring-monvia.de) über das Projekt.

Veranstaltungen:

Am 26. und 27. März 2020 findet das vom IBV organisierte Symposium „Agrarmonitoring 2020“ in Berlin-Dahlem statt. Es richtet sich an alle, die in Monitoringaktivitäten zur biologischen Vielfalt involviert sind und soll den unterschiedlichen Akteuren die Möglichkeit geben, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen: www.genres.de/Symposium_Agrarmonitoring

Veranstaltungshinweis

Symposium Agrarmonitoring 2020

Am 26. und 27. März 2020 findet das vom Informations- und Koordinationszentrum für Biologische Vielfalt (IBV) der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung organisierte Symposium "Agrarmonitoring 2020" in Berlin-Dahlem statt. Es richtet sich an alle, die in Monitoringaktivitäten zur biologischen Vielfalt involviert sind und soll den unterschiedlichen Akteuren die Möglichkeit geben, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Symposium "Agrarmonitoring 2020": www.genres.de/Symposium_Agrarmonitoring.

Auf der Suche nach wissenschaftlich belastbaren Antworten

In der Zeitschrift "Deutsche Bauern Korrespondenz" ist in der Ausgabe 06/2019 ein Artikel über MonViA erschienen.

Der Artikel beschreibt das bundesweite Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften.

In MonViA werden blütenbesuchende Insekten und ihre Bestäubungsleistungen, sowie Schädlinge und Nützlinge in ihren funktionellen Gemeinschaften unter die Lupe genommen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft sind insgesamt 13 Fachinstitute des Thünen-Institutes und des Julius Kühn-Institutes sowie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in diesem Vorhaben aktiv.

Hier finden Sie den Artikel über MonViA, erschienen in der Deutschen Bauern Korrespondenz dbk 6/19.

Klöckner: Startschuss für nationales Monitoring der biologischen Vielfalt

Projekt des Bundeslandwirtschaftsministeriums schafft repräsentative Datengrundlage

In Berlin ist am 28.03.2019 der Startschuss für das „Nationale Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften“ gefallen. Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, das das Projekt finanziert, sind daran über 13 verschiedene Fachinstitute des Thünen Instituts, des Julius Kühn-Instituts und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung beteiligt.
Dazu erklärt Bundesministerin Julia Klöckner: „Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist gesellschaftlich ein wichtiges Thema. Den Insektenschutz zu stärken, ist auch ein zentrales Anliegen von mir und meinem Ministerium. Denn gerade die Land- und Forstwirtschaft sind auf Bestäubung oder Bodenfruchtbarkeit angewiesen. Zudem ist das Vorkommen vieler Arten der Agrarlandschaft untrennbar mit der Landwirtschaft verbunden. Das über das Thema diskutiert wird, ist gut und richtig. Deutlich wird dabei aber, dass die wissenschaftliche Datenbasis ausbaufähig ist. Das bisherige Monitoring funktioniert nur punktuell, es fehlt teilweise an belastbaren Informationen. Darauf reagieren wir nun mit unserem breit angelegten Monitoring, das gleichzeitig anschlussfähig ist an bereits laufende nationale wie internationale Erhebungen. So ermöglichen wir eine verlässlichere Beurteilung sowohl der Ursachen des Artenrückgangs als auch der Wirksamkeit der bisher ergriffenen Maßnahmen. Zudem werden wir die repräsentative Datengrundlage nutzen, um neue Instrumente zur Verbesserung der Artenvielfalt auf landwirtschaftlichen Flächen zu entwickeln. Um zielgenaue und exakte Lösungen geht es, um den Lebensraum von Insekten bestmöglich zu gewährleisten und zu schützen.“

Hintergrund
Das breitangelegte Monitoring ist ergänzend zu bestehenden naturschutzfachlichen Monitoringansätzen konzipiert. Das Monitoring startet 2019 mit Machbarkeitsstudien zu der Entwicklung innovativer Indikatorensysteme und einer Methodenentwicklung für die drei Teilbereiche: bundesweites generelles Trendmonitoring, vertiefendes Monitoring zu agrarräumlichen und regionalen Fragestellungen sowie ein Citizen Science-basiertes Monitoring, bei dem Landwirte, Verbände und interessierte Bürger helfen, Daten zu erheben. Das Monitoring umfasst neben der Vielfalt und Qualität von Agrarlebensräumen verschiedene Organismengruppen, mit einem Schwerpunkt auf In-sekten und von diesen erbrachten Ökosystemleistungen.

Die Gesamtkoordination des Vorhabens liegt beim Thünen Institut für Biodiversität. Die wissenschaftliche Bearbei-tung erfolgt durch das Thünen Institut und das Julius Kühn-Institut, das Informations- und Koordinationszentrum für biologische Vielfalt in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung ist für die Aufbereitung der Ergebnisse für Politik und Öffentlichkeit verantwortlich. Die Entwicklung eines nationalen Monitorings der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft reiht sich ein in eine Vielzahl von Aktivitäten des BMEL zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Biodiversität, wie z. B. der Entwicklung einer Ackerbaustrategie, die Umsetzung des „Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln“, der „Zukunftsstrategie ökologischer Landbau“ sowie die BMEL-Eiweißpflanzenstrategie und die Neuregelungen des Düngerechts zur Verringerung von Nährstoffverlusten aus der Landwirtschaft.

Hier finden Sie die Presseerklärung vom 28.03.2019 der Bundesministerin Frau Klöckner zum Startschuss von MonViA.