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Monitoring: Lebensraumvielfalt

Landnutzungs-Monitoring (Fernerkundung)

Landnutzungs-Monitoring (Fernerkundung)

Das Vorkommen und die Vielfalt von Insekten und anderen Organismengruppen in der Agrarlandschaft wird maßgeblich durch die Nutzung und Nutzungsintensität der landwirtschaftlichen Flächen beeinflusst. Ein Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften erfordert deshalb - neben der Kenntnis über die Verbreitung und Diversität von Organismengruppen - eine repräsentative Datengrundlage über die Landnutzung und Lebensraumvielfalt in der Agrarlandschaft.

Die Satelliten-Fernerkundung ist in der Lage, wiederkehrend und flächendeckend die Landoberfläche zu erfassen und hieraus Informationen über die Landnutzung und deren Veränderung zu generieren. Dies umfasst sowohl Angaben zum Status Quo, zu kurzfristigen Veränderungen als auch zu Trends in der Landnutzung.

Ziel des Moduls „Landnutzungsmonitoring – Fernerkundung“ ist die Schaffung einer Datengrundlage sowie einer Geodateninfrastruktur, die es ermöglichen, auf Basis von Satellitenbild- und weiteren Geodaten regelmäßig und langfristig den Zustand und die Veränderungen in der Agrarlandschaft für ein Trendmonitoring zu dokumentieren. Hierzu werden in der ersten Phase zunächst eine Reihe von Attributen der Landnutzung und Landnutzungsintensität erfasst. Aus diesen werden in der zweiten Phase satellitenbasierte Biodiversitäts-Indikatoren generiert, die eine Grundlage für die zukünftige Bewertung von Maßnahmen zum Erhalt und zur Verbesserung der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften für Deutschland liefern.

Von der Sentinel-2 Szene zum Teil-Indikator "Anbauvielfalt"

Ansprechpartner/in

Stefan Erasmi
Thünen-Institut für Betriebswirtschaft
stefan.erasmi@thuenen.de

Heike Geringhausen
Julius Kühn-Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde
heike.gerighausen@julius-kuehn.de